Palenque

Palenque

Nachdem wir gestern den ganzen Tag von Mérida nach Palenque unterwegs waren, sind wir heute morgen nach dem Aufstehen direkt zu den Maya Ruinen gefahren, nur etwa 3km vom Zentrum entfernt. Es hat die Nacht geregnet und die Wolken hängen noch tief in den Bergen. Es ist schwülwarm bei 25Grad. Also leider kein Fotowetter. Aber wenn man die Ruinen im Dschungel gelegen auf den Bildern sieht, versteht man vielleicht, wie wunderbar das Wetter zu diesem mystischen und wunderschönen Ort passt.

Den Turm darf man leider nicht mehr ersteigen, aber ansonsten klettern wir auf alle Gebäude. Ein wenig so stell ich mir auch Angkor Wat in Kambodscha vor. Als Gärtner oder Botaniker hätte man hier seine helle Freude. Die Blätter einzelner Pflanzen sind so groß wie eine Hängematte.

Jede einzelne besuchte Maya Stadt hatte seinen eigenen besonderen Charme. Florian gefällt Palenque am besten und ich glaube, mich anschließen zu können. Palenque strahlt eine besondere Ruhe und Verwunschenheit aus.

Auf dem Rückweg möchten wir noch nicht zurückfahren und machen einen Abstecher zum Wasserfall Misol Ha, 10km in die Berge in Richtung San Christobal. Der Wasserfall bildet einen Pool, in dem man auch schwimmen kann. Wenn man eine Abkühlung sucht, ist es alternativ möglich, über Treppenstufen hinter den Wasserschleier bis zu einer Grotte zu laufen. Da das Wetter heute nicht dazu einlädt, schiessen wir nur ein paar Beweisfotos. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei schönem Wetter hier großer Andrang herrscht.

Unser Magen knurrt und wir kehren zu unserem Hotel zurück. Nur paar Meter weiter liegt das Restaurant Saraguatos, welches von einem Deutschen geführt wird. Hier ist es so gemütlich, dass wir nach dem Essen mit einem Bier sitzenbleiben und Blog schreiben.

Morgen geht es weiter nach San Christobal, wo wir über Sylvester bleiben.

 

Chichen Itza

Chichen Itza

Ich hatte in einem Blog gelesen, dass der Besuch von Chichen Itza einem Überlebenskampf gleichkommt, zumindestens jetzt in der Hochsaison. Wir wollten es auf einen Versuch ankommen lassen, zumal die berühmte Tempelanlage auf dem Weg nach Mérida, unserem heutigen Ziel liegt.

Unsere Strategie hieß, früh aufstehen, halb sieben losfahren und um acht zur Öffnung der Stätte anzukommen. Soweit so gut.

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Coba

Coba

Unseren letzten Tag bei Tulum haben wir in der Ruinenstadt Coba verbracht. Mitten im Dschungel gelegen und sehr weitläufig. 70km2 groß soll das Areal mal gewesen sein und 100.000 Mayas beherbergt haben. Das Besondere an Coba ist, dass die Gebäude bisher noch nicht vollständig freigelegt wurden und von Pflanzen überwuchert sind.

 

Die größte Pyramide, der Gebäudegruppe „Nohoch Mul“ zugehörig und El Castillo genannt, ist 42m hoch und haben wir bei schlappen 34Grad Schwüle natürlich auch erklettert. Diesmal hat man zur Sicherheit ein Seil in der Mitte der Stufen befestigt….oben am Opferaltar angekommen wird man wieder mit einer super Aussicht belohnt.

Ein weitere Besonderheit, die wir zufällig mitgehört haben, war die Leidenschaft der Maya zum Ballspiel. Das Runde muss in das Eckige galt bei den Maya allerdings noch nicht. Ein Kautschukball mußte durch 6m hohe steinerne Ringe am Rande des Spielfeldes geschlagen werden.

Ob man sich als Siegermannschaft freuen konnte ist wohl noch nicht ganz geklärt. Entweder wurden die Sieger oder die Verlierer geopfert, wenn man Glück hatte, nur der Mannschaftsführer!!

Zurück lass ich die Männer laufen und gönne mir eine Fahrt auf dem Fahrradtaxi.

Auf dem Weg nach Tulum besuchen wir auf Anraten der Gastwirtin die Cenote „Carwash“. Diesmal keine Höhle sondern eher wir ein ganz klarer See. Ein Paradies für Schnorchler und Hobbytaucher. Uns reicht eine Runde Schwimmen im kühlen Nass.

In Tulum wieder zurück genießen wir in einer der zahlreichen Restaurants ein leckeres Mittagessen und danach geht es noch einmal an den Sandstrand Wellenreiten…ich habe noch nie so türkisfarbenes Meer gesehen wie hier in Mexiko und noch nie so viele Backpacker, die hier begeistert abhängen und das Leben genießen. Unser Sohn Florian kann das absolut nachvollziehen – ein Paradies!