Kailua-Kona

Kailua-Kona

Nun beginnt schon die zweite Etappe unserer Reise. Unser Flug aus Cancun geht über Los Angeles nach Hawaii, Big Island. Um 21:00 Uhr Ortszeit erhalten wir nach 11h Flug und 4h Aufenthalt in LA müde unseren kleinen weissen Jeep und starten unseren Navi, der uns auf eine Höhe von 350m zu unserem Gästehaus führen soll. Wir landen auf einer kleinen Gasse, die ins Nirwana führt. Kein Schild, keine Beleuchtung, Häuser versteckt hinter Zäunen und hohen Bäumen. Nach einem Blick in unsere Booking Unterlagen sind wir jedoch richtig und hangeln uns an den Hausnummern weiter. Irgendwann stehen wir vor einem Zaun, der nur über einen Code geöffnet werden kann. Nach einem erfolgreichen Anruf öffnet sich das Tor und wir fahren eine kurvenreiche Einfahrt bis zu einem, ich möchte sagen, Anwesen vor. Der sympathische Hausherr öffnet und erklärt uns im Laufe des Gespräches, dass er immer nur einen Gast hat, dem das ganze Haus zur Verfügung steht. Roland und ich hatten keine Ahnung mehr, was wir eigentlich für die nächsten 3 Nächte gebucht hatten, wir wußten wohl noch von eine phantastischen Bewertung von 9,8.

Was wir hier vorfanden, verschlug uns, ehrlich gesagt die Sprache (schafft man bei mir nicht so schnell…). Küche plus Esszimmer, das Wohnzimmer sowie unser Schlafzimmer mit angrenzendem Bad und begehbaren Kleiderschrank vereinen eine Glasfront zum parkähnlichen Garten mit unverbautem Blick auf das Meer. Wenn wir aus dem Bett steigen und die Doppelflügeltür zur Terasse öffnen, können wir erst einmal eine Runde im Pool schwimmen gehen. Morgens werden wir mit einem Frühstück in der Küche verwöhnt, Allerlei Obst wie Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, warten darauf, von uns verspeist zu werden. Florian würde jetzt sagen: das ist ganz großes Kino hier….und dem kann ich nur zustimmen!! Dieses Haus hier läßt mich den Abschied von Mexiko und unserem Sohn leichter machen…

Es ist 25Grad und blauer Himmel, uns hält nach dem Frühstück nix mehr im Haus und wir erkunden erst einmal das kleine touristische Städtchen Kailua-Kona sowie die umliegende Gegend. Nach einem hervorragendem Sandwich bei Huggos´s suchen wir nach einem Internettip einen Strandabschnitt im Norwesten von Kona, den Kikaua Point Park auf. Der Strand liegt abseits und hat nur wenige Parkplätze. Die Anzahl der Besucher wird auf die Parkplätze durch eine bewachte Schranke begrenzt. Wir haben Glück, es ist noch etwas frei. Nach einer Abkühlung im Meer spazieren wir noch am Strand entlang. Hier der Strand…

 

und zwei Bewohner ..

 

Heute, den zweiten Tag auf Hawaii, sind wir am Haus geblieben, um den Aufenthalt auf Big Island etwas zu planen. Wir hatten uns zuhause für Hawaii keine weiteren Gedanken gemacht und auch keine Buchungen mehr vorgenommen. Wichtig ist uns natürlich, die Insel besser kennenzulernen. Wir entscheiden uns, dem Tip unseres Reiseführers zu folgen und eine Inselumrundung im Uhrzeigersinn ab morgen zu starten. Die Erkundung soll aber nicht ausschließlich per Auto erfolgen sondern wir wollen uns endlich mal zu Fuß bewegen-wofür haben wir die Campingsachen alle mitgeschleppt?

Im Internet sind wir dann bei der weiteren Planung auf den Muliwai Trail gestossen, der vom Waipiu Valley zum Waimanu Valley führt und den wir in 2 Tagen erwandern wollen. Unser Gastgeber hat den Trail selbst schon begangen und ist sehr begeistert davon. Über 15Meilen insgesamt lang und ca. 350Höhenmeter pro Tag sollten zu schaffen sein. Gesagt getan, Roland hat einen der neun vorhandenen Zeltplätze gebucht.

 

4 Gedanken zu „Kailua-Kona“

  1. Hallo Ihr Beiden, zunächst mal ein frohes neues Jahr 2017.
    Eigentlich wollte ich nur kurz mal schauen was Ihr so treibt, aber weil der Blog mich nicht mehr losgelassen hat, habe ich ihn direkt komplett gelesen. Danke für den Urlaubsabend, ich bin schon völlig entspannt.
    Glück Auf aus der Stadt der „Tausend Feuer“

    Werner

    1. Hi Werner, euch auch ein gesundes Neues! Haben über deinen Kommentar echt gelacht und wenn wirklich etwas Entspannung erfolgt ist, was will ich mehr…lass Dich nicht unterkriegen und bestell Rosi liebe Grüße,
      Blau-Weiße Grüße aus der Ferne,
      Annette & Roland
      P.S. American Football ist ja ganz nett aber kein Fußball für echte Kerle…

  2. Wandern auf Hawaii ist eine schweißtreibende Angelegenheit. Doch wie ich Euch kenne, habt Ihr für genügend Flüssigkeit gesorgt. Also viel Spaß und alles Gute, Monika

  3. Hallo Ihr drei
    Super das Ihr Big Island erreicht habt, die Zanders wuenschen Euch weiterhin viel Spass

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