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	<title>Vietnam-2017 &#8211; Paffis Reisen</title>
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	<title>Vietnam-2017 &#8211; Paffis Reisen</title>
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		<title>Hanoi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[paffian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 15:14:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam-2017]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei 21 bis 26 Grad läßt es sich nach Bangkok wieder gut draussen aushalten. Wir haben einen Tag frei bevor unsere in Deutschland bereits vorgebuchte Vietnamreise startet. Mit einem Stadtplan...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei 21 bis 26 Grad läßt es sich nach Bangkok wieder gut draussen aushalten. Wir haben einen Tag frei bevor unsere in Deutschland bereits vorgebuchte Vietnamreise startet. Mit einem Stadtplan ausgerüstet, mischen wir uns unter das Volk und erkunden die Gassen rund um unser Hotel mitten in der Altstadt. Der Verkehr ist auch hier gewöhnungsbedürftig &#8211; da es entweder keine Fußgängerwege gibt, bzw. diese mit Waren vollgestellt sind, laufen wir notgedrungen am Straßenrand. Ein Himmelfahrtskommando bei den hunderten von Mofas, Taxifahrern, Tuk-Tuks, die haarscharf an unseren Füßen vorbeirauschen. An ruhiges Fotografieren und Umherschauen ist nicht zu denken&#8230;<span id="more-1555"></span></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170306221450303.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" id="blogsy-1488813317627.511" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170306221450303.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p>Abends geniessen wir den Wochenend Nightmarket, bei dem die Straßen für den Autoverkehr gesperrt sind und alle Vietnamesen auf den Straßen essen. Ich kann mich nicht durchringen, das Essen von der Strasse zu kosten, Roland wäre mutiger. In unserem Magen-Darm Trakt ist schon genug Unruhe, das möchte ich nicht noch steigern&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wir finden ein Restaurant, wo bereits andere Touris sitzen. Ob das allerdings besser war???</p>
<p style="text-align: justify;">Heute morgen nach dem Frühstück lernen wir nun unseren deutschen Stadtführer kennen, der uns mit einem weiteren deutschen Pärchen Hanoi näherbringen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Christian Oster ist ein deutscher Politikwisssenschaftler und Journalist, der bereits seit 15 Jahren hier mit seiner Familie lebt, eine eigene Firma besitzt und für das hier ansässige Goethe-Institut sowie für den Radio Sender &#8222;Voice of Vietnam&#8220; arbeitet. Bei Interesse müßt ihr unbedingt mal seine Webseite www. Hanoikultour.com besuchen und dort die Referenzliste sowie die Pressestimmen anschauen. Kaum ein deutscher Politiker (Merkel, Steinmeier, Westerwelle, Schröder, Gabriel, Merz, usw.), den er nicht durch Hanoi begleitet hat. Die kleinen Geschichten und Anekdoten u.a. über diese Herrschaften haben den heutigen Tag neben seinem natürlich unschätzbaren Wissen unheimlich bereichert. Währenddessen hat uns Christian durch Gassen geführt, die als solche gar nicht erkennbar sind. Wir haben dabei Hinterhöfe und 1 Zimmerbehausungen gesehen, die selbst unsere Hunde verweigern würden&#8230;. wir haben über Buddhismus, Kommunismus, Konfuzianismus, Geschichte, Tradition, Politik und .. und .. und gesprochen und dabei den Stadtkern per Pedes erkundet.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170306221450357.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" id="blogsy-1488813317598.3188" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170306221450357.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"></div>
<p style="text-align: justify;">Natürlich werde ich durch ihn als ein ehemaliger Restaurantbesitzer im Schwarzwald auch eines besseren belehrt, was die Sauberkeit der Küchen angeht&#8230; während Restaurants vieles aus der Tiefkühle holen, sind die Strassenküchen darauf ausgerichtet, ein einzelnes Gericht an ihre vietnamesischen Stammkunden so frisch wie nur geht zu verkaufen. Ich höre mir das etwas skeptisch an und bin nicht verwundert, dass er uns zum Lunch auf kleinen Plastikstühlen an die Strassenküche einer Kreuzung einlädt. Hier wird er schon fröhlich von einer 84jährigen mit ihrer ganzen Familie begrüßt. Es gibt Glasnudelsuppe und dazu verschiedene gebratene Fleischstücke sowie Rohkostbeilagen, die beliebig mit in die Suppe gegeben werden können.</p>
<p style="text-align: start;"><a style="text-align: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; -webkit-text-size-adjust: auto; background-color: rgba(255, 255, 255, 0);" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170306221450401.jpg" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #000000;"><img decoding="async" id="blogsy-1488813317585.7988" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170306221450401.jpg" alt="" width="500" height="332" /></span></a>Ich versuche nicht auf den Spüllappen oder das Spülwasser zu schauen, vertraue diesem Mann und den netten Köchinnen meinen Magen an und fange an zu essen. Es schmeckt super lecker und Christian grinst zufrieden. Bis jetzt, 9h Stunden später, ist mein Magen ruhiggeblieben, das werte ich als gutes Zeichen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> .</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170306221450444.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1488813317585.831" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170306221450444.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Danach gönnen wir uns auf seinem Vorschlag hin eine Massage und lassen den Tag entspannt ausklingen. Herzlichen Dank an Christian für diesen informativen Ausflug und die vielen Einblicke in eine Welt abseits des Tourismus!</p>
<p style="text-align: justify;">Morgen haben wir noch einen freien Tag und um neun Uhr Abends wartet auf uns der Nachtzug in den Norden nach Vietnam.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit melde ich mich für ein paar Tage ab, denn Internet ist bis in die Bergdörfer sicherlich noch nicht vorgedrungen.</p>
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<div id="blogsy_footer" style="text-align: right; font-size: small; clear: both;"><a href="http://blogsyapp.com" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" style="vertical-align: middle; margin-right: 5px;" src="http://blogsyapp.com/images/blogsy_footer_icon.png" alt="Mit Blogsy veröffentlicht" width="20" height="20" />Mit Blogsy veröffentlicht</a></div>
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		<title>Bac Ha</title>
		<link>https://paffi.de/2017/03/10/bac-ha/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paffian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 13:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam-2017]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere eigentliche Abenteuerreise im Norden von Vietnam hat begonnen. Um halb neun abends werden wir in Hanoi von einem Guide abgeholt, der uns zum Nachtzug nach Lao Cai bringt. Er...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere eigentliche Abenteuerreise im Norden von Vietnam hat begonnen. Um halb neun abends werden wir in Hanoi von einem Guide abgeholt, der uns zum Nachtzug nach Lao Cai bringt. Er ist etwas entsetzt über unsere 3 Gepäckstücke und bezweifelt, dass diese in das Viererabteil des Zuges passen. Wir schauen uns nur an und denken, das fängt ja schon gut an. Gott sei Dank lösen sich unsere Sorgen auf, das Zugabteil teilen wir mit 2 reizenden englischen Schwestern, die nicht älter als 20Jahre aussehen und uns kichernd begrüßen. Ich bin total erleichtert, nicht mit solchen Schnarchnasen zusammenliegen zu müssen. Da die beiden als Backpacker unterwegs sind, bekommen wir unsere Koffer außerdem super unter.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1578"></span>Über die Zugfahrt an sich nur soviel, wer schnell seekrank wird, wird nur eine kurze Nacht haben. Ich komme mir vor wie auf der Holzachterbahn von Movie World. Allerdings gehen frühzeitig überall die Lichter aus und es ist angenehm ruhig. Ich meine, auch mal das Auge zugemacht zu haben&#8230;..Roland schläft natürlich tief und fest über mir im Etagenbett. Um halb sechs morgens haben wir dann die Endstation von Lao Cai erreicht. Die Gesamtstrecke beträgt ca. 350km, bei einer Dauer von 9Stunden. Da kann man sich bildlich den Zustand der Gleise vorstellen, mußte ich aber glücklichweise nicht, weil es stockdunkel war.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Bahnhof holt uns unser sympathischer Guide Huy vom Reiseunternehmen Handspan ab, der uns nun die ganze Tour begleiten wird. Nach einem Frühstück im benachbarten Lokal packen wir die Koffer in einen Ford Ranger (so viel Platz!!!) und fahren los. Das wir uns so nah zu China befinden, ist mir gar nicht mehr bewußt. Wir kommen an dem Grenzfluss vorbei und beobachten, wie um Punkt 7Uhr die Vietnamesen sprichwörtlich über die Brücke rennen, um etwa einen guten Verkaufplatz für ihre Ware zu erlangen oder einen vorderen Platz als Käufer zu ergattern.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858132.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594927.5706" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858132.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Unser Ziel ist heute Bac Ha, wo wir in einem Homestay bei Na Tha übernachten. Auf dem Weg dorthin kommen wir überraschenderweise noch an einem Markt vorbei, den wir uns natürlich ansehen wollen. Ich weiß nicht genau, ob wir oder die Einheimischen mehr gestarrt haben. Meine hellen Haare scheinen auf jeden Fall genügend Diskussionsbedarf bei den Damen hervorzurufen&#8230;wenn ich sie freundlich anlache, fangen sie an zu kichern. Das ist schon etwas skurril.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858181.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594917.2676" class="alignleft" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858181.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"><a style="margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858221.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594881.1191" class="" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858221.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Nach einem Lunch in Bac Ha erreichen wir unsere heutige Herberge. Das Homestay ist ein großes Holzhaus, unten ziemlich karg eingerichtet mit einem Tisch und einem Bett des Besitzers, das offene Dachgeschoss wird durch Tücher in einzelne Schlafbereiche unterteilt. Dünne Matrazen und Bettdecken liegen bereit, ebenso ein Moskitonetz. Wir sind angenehm überrascht, auch das Badezimmer kann ohne weiteres genutzt werden. Wir freuen uns, die beiden Engländerinnen wieder zu sehen, deren erste Etappe auch hier endet. Zusammen legen wir uns bis nachmittags aufs Ohr, um unseren Schlafbedarf nachzuholen. Nachmittags machen wir noch einen 2stündigen Walk durch das Valley und bekommen erste Einblicke über die hier lebenden Minderheiten, die Flower Hmong. Unser Guide bittet uns unter Zustimmung der Gastgeber in einige Häuser herein, was wir natürlich gerne annehmen. Die Menschen hier sind sehr gastfreundlich. In welchen armen Verhältnissen sie aufwachsen, kann man hier eigentlich nicht in Worte fassen. Wer Im Bayrischen Wald schon mal ein Freilichtmuseum besucht hat, kann in etwa ermessen, wie es hier noch aussieht. Eine große Familie ist wichtig, damit alle anpacken und der Unterhalt gesichert ist. Gearbeitet wird z.B. auf Maisfeldern, die Männer bearbeiten mit Hilfe von Büffeln den Ackerboden.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858261.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594896.1477" class="alignleft" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858261.jpg" alt="" width="499" height="332" /></a></div>
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<p style="text-align: justify;">Die Saatausgabe und das Düngen sowie auch das Aufbrechen der Grasnarben haben wir von den Frauen und Kinder beobachten können. Im Wohnhaus wird aus dem Mais oft hochprozentiger Schnaps hergestellt. Wir werden auf einen Kurzen immer freundlich eingeladen. Mehr als Nippen können wir nicht, der Alkohol steigt uns sofort in den Kopf. Unser Guide übersetzt uns dann einzelne Gesprächsfetzen mit den Gastgebern, aber alleine das Lauschen der fremden Sprache und das Verinnerlichen dieses harten und einfachen Lebens beeindrucken uns sehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-10-11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1585" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-10-11.jpg" alt="" width="500" height="332" srcset="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-10-11.jpg 500w, https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-10-11-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Von unserem Homestay in Na Tha starten wir nun zu viert unsere Trekkingtour. Zu uns gesellt sich noch ein Local Guide. Ngan wird uns die ersten beiden Tage durch die Mais und Reisfelder führen auf Wegen, die man nicht unbedingt als Wege sofort erkennt. Er ist ein ruhiger aber unheimlich freundlicher Mann, der leider kein englisch spricht. Aber man versteht sich aus so. Außerdem werden wir erleben, wir er uns das vorzügliche vietnamesische Essen zubereitet. An einem Abend leisten wir ihm dabei Gesellschaft. So primitiv die Räume und Utensilien auch aussehen mögen, das Essen ist immer superfrisch und wir vertragen hier alles ohne jegliche Probleme.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858348.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594878.9106" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858348.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Unser erster Tag führt uns steil bergauf und bergab bei ca. 12km Streckenlänge. Das Wetter ist leider regnerisch und mit 12Grad sehr kühl. Die Wege sind total verschlammt, wir sind froh, dass wir unsere hohen Bergwanderschuhe mithaben und unsere warmen Schlafsäcke für die Nächte ohne jegliche Heizung. Zum Mittag öffnet Ngan seinen Rucksack und zaubert ein westlich geprägtes Lunch vom Feinsten. Französische Baguettes, dazu Schweinefleisch, Schmelzkäse, Tomaten und Salatgurken, einheimische Früchte. Wir hauen rein, so lecker schmeckt unser frisch zubereitetes Sandwich. Auf unserer Tour erfahren wir etwas über die ansässigen Tay, die Hmong sowie die Phu La People. Das nachmittags erreichte Homestay ist wieder ein großes Holzhaus im Dorf Ta van Chu. Wir sind mittlerweile auf 1460m Höhe und es ist bitterkalt. Schnell im Schlafsack eingemummelt warten wir auf das Dinner. Abends besuchen wir noch das elterliche Haus unseres jungen Gastgebers ganz in der Nähe. Überall laufen Hühner mit ihren Küken, Hunde mit Welpen, Schweine und Büffel frei herum. Das reinste Tierparadies und ich natürlich total verzückt. Roland muss unendlich viele Bilder schiessen&#8230;.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858386.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594925.5486" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858386.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Morgen können wir es gar nicht glauben, blauer Himmel und warme Temperaturen. Wir erhoffen uns schöne Landschaftsaufnahmen und trocknen Lehmboden für unsere total verdreckten Schuhe und Hosen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute werden wir 15km wandern. Nach Reis mit Gemüse zum Frühstück geht es los. Wir bleiben lange auf dem hohen Niveau und haben tolle Aussichten über die angelegten Hänge.</p>
<p style="text-align: justify;"><a style="text-align: center; margin-left: 1em; margin-right: 1em; -webkit-text-size-adjust: auto; background-color: rgba(255, 255, 255, 0);" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858428.jpg" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594946.5178" class="alignleft" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858428.jpg" alt="" width="500" height="332" /></span></a></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"><a style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858468.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594882.1904" class="alignright" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858468.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em; -webkit-text-size-adjust: auto; background-color: rgba(255, 255, 255, 0);" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858511.jpg" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594898.7053" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858511.jpg" alt="" width="500" height="331" /></span></a></div>
<p>Hier finden wir die so typischen Bilder von Vietnam. Wir haben bis jetzt noch nicht einen Nichtvietnamesen getroffen, das war genau das, was wir wollten. Reisen abseits vom Tourismus. Phantastisch. In Lau thi Ngai machen wir mittags eine Rast wie immer mit einem leckern Lunch. Auf dem Weg dorthin begegnen uns viele Schulkinder.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858538.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489152594886.9097" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170310202858538.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Die Sonne steigt mittlerweile immer höher und wir erreichen Temperaturen bis 26Grad. Nach dem gestrigen Tag ein Sprung von 14Grad. Ich bin geschlaucht. Die Hitze macht mir wie immer sehr zu schaffen. Trotz Mütze brennt mein Kopf und ich werde müde. Die steilen unwegsamen Wege hören nicht auf und ich frage vorsichtig nach, wann wir das Ziel erreichen. Nur noch eine Stunde heißt es. Unser Guide nimmt seine Arbeit sehr ernst und fragt ab jetzt immer besorgt nach, ob es mir noch gutgeht. Ich muss nachher schon lachen. Die Stunde ist dann doch schnell geschafft und wir erreichen das Dorf Lung Phinh. Eine Runde Cola und Limonade für alle und dann noch eine Strasse weiter auswärts gelaufen, finden wir uns bei einer Famile ein, die ihr Haus ebenfalls als Homestay zur Verfügung stellt. Wir sind total durchgeschwitzt und schmeißen uns erst einmal unter die Dusche. Es gibt sogar Wifi, was uns hocherfreut. Da es so schön warm ist, setzen wir uns gemütlich vor das Haus und schauen Bilder und schreiben Blog.</p>
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<div id="blogsy_footer" style="text-align: right; font-size: small; clear: both;"><a href="http://blogsyapp.com" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" style="vertical-align: middle; margin-right: 5px;" src="http://blogsyapp.com/images/blogsy_footer_icon.png" alt="Mit Blogsy veröffentlicht" width="20" height="20" />Mit Blogsy veröffentlicht</a></div>
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		<title>Ha Giang</title>
		<link>https://paffi.de/2017/03/13/ha-giang/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[paffian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2017 14:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam-2017]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute freuen wir uns auf einen Marktbesuch in Can Cau, daher starten wir mit unserem Auto bereits um 8 Uhr morgens. So einen Markt muss man sich vorstellen wie in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute freuen wir uns auf einen Marktbesuch in Can Cau, daher starten wir mit unserem Auto bereits um 8 Uhr morgens. So einen Markt muss man sich vorstellen wie in Historischen Romanen beschrieben. Hier werden Gemüse, Obst und Fleisch vom eigenen Hof verkauft, alles auf dem Boden präsentiert. Hinzu kommt über die nahe chinesische Grenze importierte Minderware Kleidung und Haushaltswaren und allermöglicher Plastikkram.<span id="more-1599"></span></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;">
<figure style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210649946.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087302.894" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210649946.jpg" width="500" height="332" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Nung People</figcaption></figure>
</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;">
<figure style="width: 500px" class="wp-caption alignright"><a style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210649976.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087290.5" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210649976.jpg" width="500" height="332" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Flower Hmong People</figcaption></figure>
</div>
<div class="separator" style="text-align: justify; clear: both;"></div>
<div class="separator" style="text-align: justify; clear: both;"><span style="text-align: justify;">Büffel, Hühner und kleine transportfähige Schweine (ich habe heftigst gelitten bei dem Anblick, siehe Foto unten) sowie Ziegenböcke stehen ebenfalls zum Verkauf da und werden, außer den Büffeln natürlich, zwischen der Familie auf Motorrädern nach Hause transportiert.</span></div>
<p><a href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-19.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1607" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-19.jpg" alt="" width="500" height="331" srcset="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-19.jpg 500w, https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-19-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p><a href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-08.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1641 alignright" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-08.jpg" alt="" width="501" height="332" srcset="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-08.jpg 501w, https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-08-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 501px) 100vw, 501px" /></a></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"><a style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="//asset/asset.JPG?id=DABEB74B-3B74-4F6A-98BC-544BAFA8D935&amp;ext=JPG" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087313.686" class="alignright" src="file:///var/mobile/Containers/Data/Application/4C8B3F9E-24E0-4013-8363-242B448AA3C0/Documents/temp/offline_image_2017-03-13%2009:33:56%20+0000.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650193.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087360.0955" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650193.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Hat man einen Büffel ergattert, darf man den ganzen Heimweg zu Fuß zurückmarschieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Markt dient aber nicht nur dem Erstehen von Nahrung, Kleidung, Haushaltswaren oder Tieren sondern auch als sozialer Treffpunkt. Viele Minderheiten in ihren traditionellen Kleidern wunderschön anzusehen, wie in Can Cau z.B. die Flower Hmong People, machen sich bereits frühmorgens auf den langen Weg zu dem Markt, wo sie dann mit Verwandten und Bekannten frühstücken und lunchen. Da der Markt nur einmal pro Woche stattfindet und die Familien oft weit voneinander entfernt leben, hat das Beisammensitzen und Quatschen einen ganz hohen Stellenwert. Der Markt in Can Cau hält aber auch bereits für die Touristen einige Stände bereit. Mit ein paar Brocken englisch werden wir dauernd angesprochen, allerdings immer sehr freundlich. Bei einer Tischdecke bin ich mal wieder schwach geworden &#8211; gut, dass wir von Neuseeland und Australien bereits Pakete nach Hause geschickt haben, dann ist wieder etwas Platz für Souvenirs&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Fotografieren der Menschen haben wir immer so unsere Probleme, daher nehme ich gerne die kleine Kamera mit, die etwas unauffälliger ist. Unser vietnamesischer Guide sieht das ganz locker und hält sein Handy zum Fotografieren dauernd parat&#8230;.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<figure style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650220.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087358.0984" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650220.jpg" width="500" height="332" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Nung People verkaufen selbstgebrannten Schnaps</figcaption></figure>
</div>
<p style="text-align: justify;">Wir haben heute noch eine lange Autofahrt vor uns in den noch einsameren Teil Nordvietnams, nach Ha Giang. Die teilweise sehr schlechte Strasse (Piste) führt uns über einige Pässe Richtung Osten immer parallel der chinesischen Grenze entlang. Wohin wir auch sehen, überall an den Hängen sind die Reisterrassen angelegt, allerdings zur jetzigen Zeit leider noch trocken und nicht bepflanzt. In einem Flusstal angekommen erreichen wir schließlich für die nächsten drei Nächte unsere Unterkunft, die Panhou Eco Lodge. Endlich wieder ein richtiges Bett und ein eigenes Bad!!</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird wieder wärmer und wir müssen entscheiden, was wir in den nächsten beiden Tagen unternehmen wollen. Geplant war eine dritte Trekkingtour sowie Besichtigungen weiterer einheimischer Bergvölker. Wir gönnen uns noch einen Tag Pause und schauen uns in Hoang Su Phi einen zweiten lokalen Markt an. Dieser ist nicht ganz so groß, allerdings wird er von verschiedenen Minderheiten besucht, gut erkennbar an den ganz eigenen traditionellen Kleidern.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;">
<figure style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650250.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087342.3967" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650250.jpg" width="500" height="332" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Dzao Ao Dai People</figcaption></figure>
</div>
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<figure style="width: 500px" class="wp-caption alignright"><a style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650277.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087317.1516" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650277.jpg" width="500" height="332" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Flower Hmong People</figcaption></figure>
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<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="text-align: justify; clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="//asset/asset.JPG?id=128E86CB-40C0-4032-80D1-1D070C547A3E&amp;ext=JPG" target="_blank" rel="noopener"> </a></div>
<p>&nbsp;</p>
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<figure style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650304.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087362.743" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650304.jpg" width="500" height="332" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Nung People</figcaption></figure>
</div>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Lunch in unserer Lodge unternehmen wir noch einen Spaziergang zum benachbarten Ort, Thong Nguyen, wo wir uns die Unterkünfte der Roten Dzao anschauen. Die Häuser sind aus Holz auf Stelzen gebaut. Wir trinken mit der Familie zusammen grünen Tee und schauen uns ungeniert um. Diese Konstruktion gefällt uns sehr gut. Wirkt nicht so düster sondern durch das Holz lichtdurchflutet und freundlich.</p>
<figure id="attachment_1612" aria-describedby="caption-attachment-1612" style="width: 333px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-14-01-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1612 size-full" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-14-01-1.jpg" width="333" height="500" srcset="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-14-01-1.jpg 333w, https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-14-01-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 333px) 100vw, 333px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1612" class="wp-caption-text">Rote Dzao People</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Im Ort kommen wir an einem Laden vorbei, bei dem ein Junge direkt an der Strasse seinen neuen Haarschnitt verpasst bekommt. Geduldig erträgt er die Bearbeitung seines Kopfes &#8211; ich schaue meinen Mann an und bemerke, dass auch er eigentlich mal wieder fällig wäre. Nach der Friseuse in Hawaii kann es nicht mehr schlimmer kommen, daher nimmt er spontan den Rucksack ab und setzt sich bereitwillig auf den freigewordenen Stuhl. Ich zücke gleich die Kamera&#8230;dummerweise hätte ich statt Roland lieber die vorbeifahrenden Motorradfahrer aufnehmen sollen, deren große Augen und breites Grinsen filmreif war.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650333.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087289.3962" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650333.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Nachsatz: Roland wallendes Silberhaar wurde übrigens akkurat geschnitten&#8230;..</p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Morgen brechen wir wieder früh um 8 Uhr auf, um mit einem Local Guide den Vormittag eine Trekkingtour in die umliegenden Berge zu unternehmen. Es soll heute sehr heiß werden, nach 500m ist unser Körper klitschnass &#8211; die Sonne ist glücklichweise noch hinter Wolken versteckt. Wir wandern immer höher, kommen an vielen Reisterrassen und Farmhäusern vorbei.</p>
<figure style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087302.4717" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650369.jpg" width="500" height="331" /><figcaption class="wp-caption-text">Reis-Stecklinge</figcaption></figure>
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<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"><a style="margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650398.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489414087349.6565" class="" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170313210650398.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Auch hier sind wir wieder ganz unter uns ohne andere Touris, nur die heimischen Bewohner schauen uns wie gewohnt freundlich grinsend an (Mensch und Tier!)</p>
<p style="text-align: justify;">Zielpunkt ist das Haus des Local Guides, wo wir eine Rast einlegen und den Handwerkern bei der Holz-Einfassung der Häuserwände zuschauen, alles handmade und ohne Kenntnisse der Arbeitssicherheit. Geht auch&#8230;.?!</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück geht es zügig wieder bergab zu unserer Lodge.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-23.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1604" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-23.jpg" alt="" width="500" height="331" srcset="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-23.jpg 500w, https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-13-23-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="blogsy_footer" style="text-align: right; font-size: small; clear: both;"><a href="http://blogsyapp.com" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" style="vertical-align: middle; margin-right: 5px;" src="http://blogsyapp.com/images/blogsy_footer_icon.png" alt="Mit Blogsy veröffentlicht" width="20" height="20" />Mit Blogsy veröffentlicht</a></div>
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		<title>Halong Bay</title>
		<link>https://paffi.de/2017/03/19/halong-bay/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[paffian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2017 04:21:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam-2017]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Von der Panhou Eco Lodge machen wir uns auf, die Berge hinter uns lassend, Richtung Ba Be Nationalpark, wo wir im Homestay 2 Nächte verbringen werden. Eine lange Autofahrt liegt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Von der Panhou Eco Lodge machen wir uns auf, die Berge hinter uns lassend, Richtung Ba Be Nationalpark, wo wir im Homestay 2 Nächte verbringen werden.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149627.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366506.8772" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149627.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1630"></span>Eine lange Autofahrt liegt vor uns und wir kommen erst nachmittags an. Es bleibt noch Zeit für einen kleinen Spaziergang zum nächsten Ort.<span style="text-align: center; margin-left: 1em; margin-right: 1em; -webkit-text-size-adjust: auto; background-color: rgba(255, 255, 255, 0); color: #000000;"><a style="text-align: center; margin-left: 1em; margin-right: 1em; -webkit-text-size-adjust: auto; background-color: rgba(255, 255, 255, 0);" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149658.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366545.2744" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149658.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wir schauen den Einheimischen dabei zu, wie sie Körbe voll mit Sand aus dem Fluss schöpfen, um sie dann von Pferden zu ihrem Haus tragen zu lassen. Der Sand wird für den Hausbau genutzt.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149689.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366527.6062" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149689.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Außerdem besichtigen wir das Haus einer Famile von Tai Peoplen, die hier vornehmlich leben.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149721.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366544.3203" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149721.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Wir sind überrascht, wie interessiert die Familie sich auch an unserem Leben zeigt. Viele Fragen werden uns gestellt und wir stellen außerdem fest, dass insbesondere der 70jährige Großvater sich am Weltgeschehen interessiert zeigt. Die Tai People sind über die Grenzen hinaus bekannt für ihre heilenden Pflanzen, Kräuter und Wurzeln. Für uns steht ein leberstärkender Tee parat. Ob es hilft? Wir fühlen uns auf jeden Fall nicht schlechter und das genügt uns&#8230;..</p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Tag geht es auf ein Boot und wir erkunden die drei miteinander verbundenen Seen,</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149750.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366557.6812" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149750.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">besichtigen eine Höhle und einen Tempel und legen zum Lunchen an, wo wir gute einheimische Küche genießen.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: none;"><a href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149781.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366537.2708" class="alignnone" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149781.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"><a style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149810.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366532.0928" class="alignright" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149810.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
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Das Wetter klart leider nie auf aber es ist wenigstens trocken. Der National Park als Naturschutzgebiet soll vor der landesweit zu beobachtenden Abholzung sicher sein, allerdings sehen wir auch hier einige kahle Stellen und Plastikmüll an den Flussufern und in den Seen. Das trübt den Blick auf die ansonsten schöne Landschaft. Besonders die Hmong People sind für die eigennützige Waldrodung und die ungehemmte Jägerei auf bedrohte Tiere im Fokus, wie unser Tourenguide uns erklärt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach 2 Nächten verlassen wir wieder den Park und machen uns auf, den letzten Höhepunkt unserer gebuchten Vietnamreise anzugehen, die zweitägige Übernachtung auf der Dschunke in der Halong Bay.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben wieder einen ganzen Tag Autofahrt vor uns, der Straßenverkehr bzw. die Fahrqualitäten der Vietnamesen und die totale Missachtung aller Verkehrsregeln machen Roland und mir, die hinten voller Gottvertauen im Wagen sitzen, sehr zu schaffen. Von rechts wird überholt und von links, egal wieviel Strassenspuren oder ob durchgezogene Linien vorhanden, dazwischen Hunderte von Motorrädern, die sich durch kleinste Lücken schummeln&#8230;ein ständiges Gehupe &#8211; ich habe nachher die Augen einfach zugemacht, um dem Anblick zu entgehen. Natürlich werden wir auf halber Strecke von einer Polizeistreife herausgewunken und dürfen uns hinter einem bereits parkenden BMW einreihen. Wir haben einen Bus rechts überholt (was ja eigentlich totaler Usus ist), sagt man uns und werden zur Kasse gebeten. Das ist auch Vietnam, kommt davon, wenn man ein für die Einheimischen verhältnismäßig eher teures Auto fährt&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt noch eine Nacht in einer weniger ansprechenden Hotelburg in Halong und wir werden am frühen Mittag zur Schiffstation gebracht. Hier heißt es, sich von unserem Tourenguide und Driver zu verabschieden. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Reiseveranstalter Handspan, es gab keinerlei Probleme, sehr gut organisiert und unsere Erlebnisse sind zahlreich zu benennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns zum Ende der gebuchten Reise auf 2 Nächte Halong Bay auf einer hauseigenen Dschunke bei sehr guter Verköstigung und einer schönen Kabine.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149839.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366585.8013" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149839.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Um zwölf geht es los und wir fahren mit unserem kleinem Schiff mit nur 15 Kabinen los, abseits von anderen Schiffen und Torismusströmen durch die wunderschöne Bucht. Auch hier läßt sich die Sonne leider nicht sehen aber es ist warm und der Nebel hängt nur in den großen Felsen, was sehr mystisch aussieht. Nach der Reiseliteratur sollen ca. 2000 Felsen aus dem Meer ragen, die Local People sprechen eher von 3000 Stück. Ganz langsam und leise gleiten wir zwischen den einzelnen Felsformationen hindurch. Roland und ich sind unheimlich froh, dass wir gleich für 2 Nächte gebucht haben. Am gleichen Nachmittag geht es noch raus aufs Meer in 2er Kajaks und wir paddeln staunend um die Felsen bis wir an einem Strand haltmachen.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149872.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366567.4756" class="alignleft" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149872.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"><a style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149898.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366548.4915" class="alignright" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149898.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
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Die Mutigen dürfen eine Runde schwimmen gehen, mein Mann ist wie immer nicht zu halten, wir anderen suchen nach Muscheln oder relaxen einfach. Nach 2 Stunden geht es zurück für eine warme Dusche und ein mehrgängies Dinner. Auch der nächste Tag läßt uns körperlich betätigen. Wir gehen auf eine kleineres Schiff und werden noch weiter hinaus gefahren. Wir genießen vormittags wieder eine schöne Kajaktour, diesmal nur noch mit drei Booten, da der Rest der Gäste nur für einen Tag gebucht hatte. Die beiden amerikanischen Paare sind sehr sympathisch und wir haben zusammen eine Menge Spass. Nach einem gemeinsamen Lunch fahren wir mit dem Kajak noch einmal ein kleines Stück zum nächsten Strand, wo wir eine Höhle besichtigen können.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149926.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1489897366529.1953" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170319112149926.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Mit Taschenlampen ausgerüstet durchwandern wir diese und bestaunen die Felsformationen. Das Schiff nimmt uns anschließend wieder mit zurück zur Dschunke.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rest des Tages ist Chillen angesagt. Am nächsten Tag heißt es wieder Abschied nehmen. Doch vorher geht es noch einmal auf ein Boot hinaus zur Besichtung der Floating Village. Von den Einheimischen werden wir auf kleinen Holzbooten zu ihrem schwimmenden Dorf inmitten der Felsen gefahren, wo wir außerdem die Austernzucht erklärt bekommen. Wir sind etwas enttäuscht, da wir mehr auf Holzpfählen gebaute Holzhäuser erwartet hatten. Dennoch genießen wir die Ausfahrt zusammen mit den vier Amerikanern.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-19-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1637 alignleft" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-19-01.jpg" alt="" width="500" height="331" srcset="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-19-01.jpg 500w, https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-19-01-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-19-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1638 aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-19-02.jpg" alt="" width="500" height="331" srcset="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-19-02.jpg 500w, https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-19-02-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
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<p style="text-align: justify;">Nach einem kräftigem Frühstück verlassen wir die Dschunke und fahren mit einem Bus zurück zum Ausgangspunkt unserer Reise nach Hanoi.</p>
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<div id="blogsy_footer" style="text-align: right; font-size: small; clear: both;"><a href="http://blogsyapp.com" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" style="vertical-align: middle; margin-right: 5px;" src="http://blogsyapp.com/images/blogsy_footer_icon.png" alt="Mit Blogsy veröffentlicht" width="20" height="20" />Mit Blogsy veröffentlicht</a></div>
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		<title>Ninh Binh</title>
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		<dc:creator><![CDATA[paffian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 11:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vietnam-2017]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Die letzte Station unserer Vietnamreise ist der Ort Tom Coc als Anlaufspunkt zur Besichtigung der &#8222;trockenen Halongbucht&#8220;. Hier checken wir für vier Nächte ein. Nach drei Monaten Leben aus dem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die letzte Station unserer Vietnamreise ist der Ort Tom Coc als Anlaufspunkt zur Besichtigung der &#8222;trockenen Halongbucht&#8220;. Hier checken wir für vier Nächte ein. Nach drei Monaten Leben aus dem Koffer hat mich der Waschkoller erfasst. Meine gesamte Wäsche ist klamm, verschwitzt und riecht nach asiatischer Nudelsuppe oder so ähnlich. Unterwäsche kann man selbst mit viel Augenzudrücken nicht mehr anziehen, ich krieg die Krise. Also nehme ich meinen Koffer und meinen Rucksack und schütte alles auf dem Teppichboden unseres Zimmers aus, unberührt davon, wieviel Sand mitkommt. Mittlerweile beteiligt sich auch mein Mann und wir schnüren unsere gesamten Klamotten in Wäschetüten und geben diese in der hauseigenen Laundery ab. Kostet für hiesige Verhältnisse eine immense Summe ist mir aber egal. Danach fühle ich mich besser. Jetzt kommen noch Schuhe, Souvenirs wie Schals und T-Shirts dran, die ich mit dem letzten Rest der Reitube und einer Hotelzahnbürste bearbeite. Mittlerweile geht es mir wieder richtig gut und nachdem ich abends unsere Sachen schön zusammengelegt im Zimmer wiederfinde, freue ich mich wieder auf das Packen. Wir haben uns zuhause ein sogenanntes Kofferpacksystem gekauft, um das Chaos zumindenstens einzudämmen. Würde ich jederzeit wieder kaufen und ist für lange Reisen wärmstens zu empfehlen.<span id="more-1658"></span></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007614.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450338.2957" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007614.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Durch das Örtchen schlendernd finde ich zum Abschluss meiner Aufräumaktion noch eine Friseuse. Für schlappe 18 Dollar werden mir die sonnengetrockneten Haare mit ner Kur und Massage verwöhnt, die Haarspitzen geschnitten, die Augenbrauen verschönt und knallroter Nagellack auf die Zehen gepinselt. Sie hat das Geschäft ihres Lebens gemacht und ich strahle.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschauen wollen wir uns auch noch was, also bestellen wir für den  nächsten Tag einen Fahrer, um in den 30km entfernten Nationalpark Cuc Phong zu fahren. In dem Park gibt es eine Auffangstation für verschiedene Affenarten von Languren und Gibbons in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Zoo sowie für Schildkröten. Beide Tierarten sind beliebt bei Wilderen für chinesische Medizin oder als Essen. Nachdem man die Tiere wieder aufgepäppelt hat, werden sie in einem größeren Gehege wieder freigelassen und über einen Sender in ihrem Verhalten weiter beobachtet, um zu sehen, ob sie für das Leben in Freiheit robust genug sind. Fanden wir sehr interessant. Das laute Geschrei der hungrigen Gibbons bei der Fütterung werden wir nicht vergessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend möchten wir unsere Beine mal wieder vertreten und lassen uns vom Fahrer für eine 6km Wanderung weitere 20km in den Park hineinfahren.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007665.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450338.0386" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007665.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Ziel ist ein tausendjähriger Baum. Wir sind ganz alleine im Dschungel unterwegs und das erste Mal in Vietnam hören wir Tierlaute und können &#8211; dafür ist der Park bekannt &#8211; viele wunderschöne Schmetterlinge beobachten. Uns tut die Bewegung richtig gut und bei 28Grad und hoher Luftfeuchtigkeit sind wir nassgeschwitzt, als wir das Auto wieder erreichen.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007706.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450347.8237" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007706.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">2h später sind wir wieder im Hotel. Schnell eine Dusche und dann in unser Stammrestaurant &#8222;Bamboo&#8220; für ein Pork süß-sauer oder Chicken mit Cashewkernen. Dazu ein Saigon oder Hanoi Bier. Lecker!!</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" title="" href="http://https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007752.jpg" target="_blank" rel="noopener"> </a></div>
<p style="text-align: justify;">Der Höhepunkt eines jeden Essens ist jedoch der Wechsel auf die andere Strassenseite zum Kaffee danach. Mittlerweile schon freundlich begrüßend sitzen wir auf der &#8222;Veranda&#8220; vor dem Laden, schlürfen unseren vietnamesischen Kaffee und beobachten das Treiben um uns herum.</p>
<p><a style="text-align: center; margin-left: 1em; margin-right: 1em; -webkit-text-size-adjust: auto; background-color: rgba(255, 255, 255, 0);" title="" href="http://https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007752.jpg" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450263.2124" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007752.jpg" alt="" width="500" height="332" /></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">Da kann man schon stark ins Lästern kommen&#8230;.ob alberne Chinesengruppen in affiger Fotopose, Franzosen, die sich auf Karren mittels Rinder durch die Stadt ziehen lassen oder käsig teigige tätowierte Europäer in zu kurzen Shorts, nix bleibt einem erspart ;-).</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007796.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450311.574" class="alignleft" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007796.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"><a style="margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007845.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450272.2458" class="" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007845.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Ich könnte stundenlang hier staunend sitzen und und dabei mit dem Säugling der Geschäftinhaberin flirten. Der Kleine ist sooo goldig und eigentlich total gut drauf bis Roland die Kamera rausholt&#8230;.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007890.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450313.0637" class="aligncenter" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007890.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Den zweiten Tag des Aufenthaltes wollen wir für eine beliebte Bootsausflug nutzen. 1,5h lassen wir uns zwischen den Kalksteinfelsen hindurch schippern, dabei werden die Paddel der Dame mit den Füssen bewegt. Muss man erstmal nachmachen. Könnte man vielleicht in Fitnesscentern als neue Rudereinheit aufnehmen&#8230;ich bin beeindruckt.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007932.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450297.3044" class="alignleft" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007932.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"><a style="margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;" href="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007971.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="blogsy-1490267450275.652" class="" src="https://paffi.de/wp-content/uploads/2017/03/Photo-20170323181007971.jpg" alt="" width="500" height="331" /></a></div>
<p style="text-align: justify;">Auf halben Weg werden wir von wartenden Booten empfangen, die uns Früchte, Snacks und Getränke verkaufen möchten. Wir wollen mal nicht so sein und nehmen eine aufgeschnittene Mango. Die Verkäuferin bleibt hartnäckig, wir beharren auf unserem &#8222;Nein&#8220; für weitere Käufe. Dann kommt die Mitleidsmasche, von der ich bereits im anderen Blog gelesen hatte &#8211; wir sollen ein Getränk für unsere Ruderin kaufen, die ja sicherlich durch die Anstrengung durstig ist. Ich bemerke dazu, dass ich Getränke im Rucksack habe, die ich gerne mit ihr teilen würde wenn erforderlich. Sie gibt auf und lässt uns weiterfahren :-). Mit rothaarigen deutschen Frauen ist halt nicht gut Kirschen essen, schon gar nicht bei Druckausübung!</p>
<p style="text-align: justify;">Was noch bleibt ist ein Nachmittag am Pool und dann heißt es für morgen Abschied nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie immer gibt es eine Zusammenfassung der Tops und Flops unserer Vietnamreise, die uns sehr viele unterschiedliche Eindrücke beschert hat:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Hanoi: eine super Wahl war das La Siesta Boutique Hotel mitten in der alten Stadt, unbedingt am Wochenende nach Hanoi kommen, da abends der Autoverkehr für den Strassenmarkt gesperrt ist. Zwischen den Marktständen treten junge Musiker auf und auf den Bürgersteigen wird gegessen. Tolle Atmosphäre. Zur Erkundung der Stadt eine Führung mit Christian Oster einplanen &#8211; wir haben während unserer Reise oft an seine Worte gedacht!</li>
<li style="text-align: justify;">Wanderung: eine geführte Trekkingtour mit einem Local Guide war für uns ein Must do im Norden von Vietnam. In der Gegend um Bac Ha sowie in der Bergregion Ha Giang ist es wesentlich einsamer als bei Sa Pa. Wer das wie wir liebt, ist dort bestens aufgehoben. Die Übernachtungen in Homestays sind einfach aber in unserem Schlafsack haben wir überall gut geschlafen. Super spannend fanden wir die Besuche der Bergvölker in ihren Privathäusern. Näher kann man den Menschen als Touri nicht kommen. Hinzu kamen noch die Märkte und das bunte Treiben wie z.B. In Can Cau, die wir sehr genossen haben.</li>
<li style="text-align: justify;">Nationalparks: von dem Ba-Be Nationalpark waren wir enttäuscht und können ihn nicht weiterempfehlen. Zu viel Müll und die Landschaft hat uns auch nicht unbedingt umgehauen. Unser Guide schien so begeistert, weil wir endlich keine Berge mit abgeholzten Regionen vorfanden &#8211; da sind wir Europäer doch zu sehr verwöhnt! Der Cuc Phuong Nationalpark hingegen machte einen sehr sauberen und aufgeräumten Eindruck. Die Wanderung im Dschungel hat uns sehr gut gefallen und hier gibt es auch eine hörbare Tierwelt.</li>
<li style="text-align: justify;">Halong / Halong Bay: der Ort Halong ist weniger attraktiv, unser Hotel Superior DC passte dazu. Dagegen war die Dschunke des Reiseunternehmens Handspan eine (kulinarische) Wucht. Immer wieder gerne und auf jeden Fall für 2 Tage buchen.</li>
<li style="text-align: justify;">Tom Coc: die letzten drei Tage Tom Coc nahe der Stadt Ninh Binh außerhalb unserer Handspan-Vietnamreise waren von uns spontan über Booking.com gebucht worden. Wir waren sehr positiv überrascht. Sicherlich ein kleiner Touri-Ort aber im März nicht zu voll und mit dem naheliegenden Nationalpark und der vielen Kalksteinfelsen und Reisfelder sehr attraktiv gelegen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der Verkehr in Vietnam ist nur als grottig zu bezeichnen. Regeln gibt es nicht. Für jede überlebte Autofahrt waren wir dankbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr positiv beeindruckt waren wir von der großen Freundlichkeit der Menschen. Übel gelaunte oder laute Vietnamesen scheint es nicht zu geben. Wer unzufrieden ist, schnalzt kurz mit der Zunge und das wars. Genauso beeindruckt haben uns die stets lebhaften Gespräche untereinander. Ob in den Homestays oder im Auto &#8211; Vietnamesen können sich jederzeit stundenlang und ohne Unterbrechung miteinander unterhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob als Mensch oder was unser Gepäck anbelangt &#8211; wir haben uns hier immer sehr sicher gefühlt. Ich würde dieses Land jederzeit als Frau auch alleine bereisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Essen, ob auf der Strasse oder im guten Restaurant eingenommen, haben wir jederzeit gut vertragen, war sehr schmackhaft und preiswert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich verstehe daher, dass Vietnam ein beliebtes Reiseziel ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt eine tolle Reise mit vielen Eindrücken!</p>
<p style="text-align: justify;">Tam biet Vietnam!</p>
<p>&nbsp;</p>
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