Mittlerweile sind wir bereits für 1 Nacht auf einem Wohnmobilstellplatz am Mittelmeer eingebucht, nachdem wir heute Vormittag die wunderschöne Stadt Carcassonne besucht haben.
Der Weg dorthin lief von Andorra über die N20 etwas reizlos Richtung Norden bis hinter die Stadt Foix und dann östlich auf der D119 zu einem Winzer 15km entfernt von Carcassonne, bei dem wir 1 Nacht kostenlos standen, dafür aber auch gleich eine Weinprobe inklusive Einkauf absolvierten. Lohnt sich also für die Winzer, zumindestens wenn wir kommen…
Die D119 hat uns sehr an die Toskana erinnert, je näher wir unserem Ziel kamen. Endlose Platanenalleen, hügelige Landschaft mit Zypressen und Dörfern auf den Hügeln, die von weitem den bekannten Etruskerstädten ähnelten. Es gefällt uns sehr gut hier, allerdings steigen die Temperaturen auf 35°C, was sich in den nächsten Tagen auch nicht ändern wird.
Erst Abends nach 20Uhr kühlt es sich etwas ab und ich nutze den einsamen Stellplatz für eine abkühlende Aussendusche im Evakleid. Ist fast wie in Afrika…warten auf den Sonnenuntergang.
Heute morgen packen wir zeitig unsere Sachen, um nicht in die Mittagshitze zu kommen und finden für den LKW einen super Parkplatz (P1) für Busse und Wohnmobile. Von hier ist man in 200m direkt an der schon von weitem sichtbaren mittelalterlichen Festungsstadt, die von einer doppelten Mauer umringt ist. In der Burg selbst waren wir nicht aber in der Kirche mit den schönen alten Fenstern. Wir lassen uns treiben, natürlich ist es touristisch mit den ganzen Souvenirläden und Restaurants aber die Festung an sich ist sehr sehenswert und ab und an finden wir sogar einsame Straßen.
Nachdem wir den Rundgang beendet haben laufen wir über eine alte Brücke Pont Vieux in Richtung Innenstadt. Es ist ein Treiben hier und wir sind immer wieder über die unzähligen Cafés uns Restaurants erstaunt aber auch begeistert. Na klar wird erst ein leckerer Kaffee getrunken und anschließend eine bestens bewertete Brasserie ausprobiert. Noch haben wir Schatten, aber als wir dann die halbe Stunde zurück zum Parkplatz gehen fühlt man sich schon leicht gar. Hier ein paar Eindrücke aus der Stadt:
Weil Roland die ganze Reise bis dato hinter dem Lenkrad sitzt, machen wir zur Abkühlung einen kleinen Schlenker ans Mittelmeer, damit er einmal ins Wasser springen kann. Ich brauche das nicht unbedingt und bleibe lieber beim LKW. Ich lese ja zu viel Krimis und habe immer etwas Angst um unseren Ferry :-). Also nutze ich stattdessen die Zeit zum Blogschreiben und löse mich ganz langsam in der Hitze auf. Zeit, den Kopf unter den Wasserhahn zu halten.
Das Schalke:Bayern-Spiel belastet doch sehr meine
Nerven, darum schaue ich mir lieber noch mal Eure
eindrucksvollen Bilder von der mittelalterlichen
Festung mit den Türmen an!
Genießt den neu erworbenen Wein … liebe Grüße
Ja, liebe Mami, das hat auch unsere Nerven hier auf dem Campingplatz am Mittelmeer sehr strapaziert und wir sind bei den Nachbarn auch direkt lachend aufgefallen und mussten uns erklären. Aber 1 Punkt gegen Bayern ist wie ein gewonnener Punkt für Schalke! So kann es weitergehen…Lg Anny